Fünf Fragen an: Janes Klüver, Technischer Dienst

Janes Klüver ist seit Mai 2023 im Technischen Dienst der Akademie für
Hörakustik (afh) tätig. Die ideale Grundlage für seine Aufgaben dort
bilden seine abgeschlossene Ausbildung zum Fachinformatiker sowie das
begonnene Studium der Technischen Informatik. Seine Frau, die Hörsystemträgerin
ist, hatte aber den wohl größten Anteil daran, dass er sich an
der Akademie für Hörakustik bewarb.

1. Welche Aufgaben beinhaltet Ihre Tätigkeit an der Akademie für Hörakustik und wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Alles, was an der Akademie mit Technik zu tun hat, wird vom Technischen Dienst bearbeitet.

Es gibt zwei große Felder: Die IT im Allgemeinen, also z. B. die Rechner der Mitarbeitenden sowie die Rechner in den Anpasskabinen und Klassenräumen, in denen, Audiometrie gelehrt wird, sowie die Drucker und das Netzwerk. Das zweite Feld umfasst die unterrichtsbezogene Technik, wie z. B. die Fräsen in der Otoplastik und die Audiometer. Wenn solche Geräte defekt ind, ist es unsere Aufgabe, umgehend zu prüfen, ob der Defekt von uns behoben werden kann oder ein Austausch notwendig ist.

Auch die Otoplastikwerkstätten werden von uns betreut. Jeden Morgen kontrollieren wir, ob Material aufgefüllt werden muss. Weiterhin kümmern wir uns um die Transponderschlösser.

2. Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit an der Akademie entschieden?

Hierfür gibt es mehrere Gründe: Bereits seit meinem Studium war es ein Traum von mir, in einer Bildungseinrichtung zu arbeiten. Als IT-Mitarbeiter hat man mit Menschen aus allen Fachgebieten und Abteilungen zu tun, kommt schnell mit allen in Kontakt und erhält viele Eindrücke. Die größte Rolle hat jedoch meine Frau gespielt. Sie trägt seit Kurzem ein Hörsystem. Das war mein erster Berührungspunkt mit dem Thema Hörakustik. Geräusche, die für mich alltäglich waren, wie das Zwitschern der Vögel, konnte sie auf einmalwieder hören.

Die Hörakustik und die Menschen, die sie berieten, haben ihr Lebensfreude zurückgegeben. Das hat mich nachhaltig beeindruckt und ich fand die Vorstellung großartig, in diesem Bereich als IT-Mitarbeiter zu unterstützen.

3. Was war für Sie bisher die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung waren tatsächlich anfangs die Felder Audiometrie und Otoplastik, weil es über den klassischen IT-Support hinausging. Während meiner Einarbeitungsphase fand die Sommerprüfung statt. Hier muss die Technik einwandfrei
laufen und in einer Prüfungssituation möchte man die Probleme natürlich so schnell wie möglich bearbeiten. Das war eine echte Feuertaufe.

4. Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit besonders viel Freude?

Zum einen ist es das Kollegium – die Dozierenden und die Verwaltungscrew. Wir sind ein riesiges Team. Die hohe Arbeitsqualität entsteht durch das gute Miteinander. Zudem möchte ich angehenden Hörakustikern und Meistern jeden Tag ermöglichen, diesen Beruf so gut wie möglich zu erlernen. Außerdem ist die Arbeit sehr abwechslungsreich und deshalb sehr spannend.

5. Was schätzen Sie am Campus Hörakustik als Wirkungsstätte?

Der Kollegenkreis ist toll und etwas ganz Besonderes. Außerdem ist die Wissenskonzentration einer gesamten Branche auf einen Ort einzigartig. Es erfüllt mich mit Stolz, Teil dieses Kompetenzzentrums zu sein!