CARLchen – Kinder-Ohrsimulatoren unterstützen Training in der Pädakustik

12 Ohrsimulatoren namens CARL sind an der Akademie für Hörakustik im Einsatz. Cerumen-Entfernungen, Ohrabdrücke und Hörmessungen – alle gefahrengeneigten Tätigkeiten können Auszubildende und Meisteranwärter daran trainieren. Zwei der Ohrsimulatoren sind kleiner als die anderen. Diese CARLchen sind realistische Nachbildungen eines Kinderkopfes und wurden von der Akademie für Hörakustik als erste Bildungseinrichtung in Deutschland eingeführt.

Der Ohrkanal von Kindern ist sehr viel kleiner als bei Erwachsenen. Mit dem CARLchen kann die filigrane Arbeit so lange wie gewünscht trainiert werden. Damit sind die Ohrsimulatoren eine wunderbare Alternative zu den menschlichen Probanden. Denn CARLchen wird nicht müde, gibt aber trotzdem zuverlässig genau das Feedback, was ein Hörakustiker benötigt. Besonders wichtig ist die Übertragung der Innensicht des Gehörs auf Monitore. Dozierende können dadurch den Vorgang gezielt beobachten und Feedback geben.

Die Akademie für Hörakustik hat diese hochmodernen Ohrsimulatoren seit 2022 in ihre Meisterkurse und Weiterbildungsseminare im Bereich Pädakustik integriert. Das eröffnet weitere Schulungsmöglichkeiten und ermöglicht, das Training am Gehörgang beliebig oft zu wiederholen. Die Akademie setzt damit bundesweit einen hohen Standard in der Aus- und Weiterbildung von Hörakustikerinnen und -akustikern, besonders in der Pädakustik.

Die kleinen CARLchen-Köpfe sind an der Akademie sehr begehrt. Als nächstes werden sie beim praktischen Teil des Pädakustik-Kurses und dem dazugehörigen Kinderprobandentag Anfang November im Einsatz sein.