EUHA-Kongress 2024: afh informierte über Karrieremöglichkeiten

Marcus Nissen, Leiter der Abteilung Bildungsmanagement, stellte in seinem Vortrag die unterschiedlichen Wege in den Beruf dar.

Foto: biha / M. Skwarciak

Vom 16. bis zum 18. Oktober 2024 fand in Hannover der 68. Internationale EUHA-Kongress mit Industrieausstellung statt. Der gut besuchte Messestand von Bundesinnung der Hörakustiker und Campus Hörakustik lud vor Ort zum Austausch ein. Über die attraktiven Karrieremöglichkeiten für Hörakustikerinnen und Hörakustiker informierte die Akademie für Hörakustik zudem auf der „EUHA-Live Area“-Bühne im neuen zentralen Meeting- und Networking-Bereich der Fachausstellung.   

Zu den Top-Themen des dreitägigen EUHA-Kongresses gehörten auch 2024 das Gewinnen von Auszubildenden und Qualifizieren von Nachwuchskräften. Die Akademie für Hörakustik und die Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen informierten gemeinsam mit der Bundesinnung der Hörakustiker vor Ort am eigenen Messestand in frischem Design über die Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Campus Hörakustik.

Auf der „EUHA-Live Area“-Bühne im Zentrum der Fachausstellung gab Marcus Nissen, Leiter Abteilung Bildungsmanagement der Akademie für Hörakustik, zudem einen Überblick über die vielfältigen „Karrieremöglichkeiten für Hörakustiker – vom Gesellen bis zum Meister“. Der Vortrag fand reges Interesse. Neben dem klassischen Berufseinstieg über die dreijährige duale Ausbildung wurden auch weitere Qualifizierungsoptionen beispielsweise für Quereinsteiger und -innen thematisiert.

Der neu gestaltete Messestand zog zahlreiche Besucher an, die sich über Aus- und Weiterbildungsangebote informierten. Foto: biha / M, Skwarciak

Bei der Mitgliederversammlung der Bundesinnung der Hörakustiker, die am Kongress-Donnerstagabend in Hannover stattfand, war ebenfalls die Nachwuchskräftesicherung eines der Fokus-Themen. Mit Blick auf den Fachkräftebedarf für die professionelle Hörsystemversorgung jetzt und in Zukunft sagte der Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker Eberhard Schmidt: „Dabei wird die Anzahl der zu versorgenden Menschen stetig zunehmen und die Arbeit wird uns nicht ausgehen.“ Wer den Beruf des Hörakustikers wählt, entscheide sich für ein hochmodernes Gesundheitshandwerk, das Mensch und Technik zusammenbringt.

Janine Otto, Vizepräsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker, rief die Branche dazu auf, noch stärker für ihren vielseitigen Gesundheitsberuf zu werben: „Unser Beruf ist großartig! Wir verändern Leben. Jeden Tag geben wir Menschen die Fähigkeit zurück, zu hören.“ Ebenso betonte sie: „Es reicht nicht aus, dass wir selbst für den Beruf ‚brennen‘, wir müssen diese Begeisterung auch nach außen zu den jungen Menschen tragen.“ Dafür erhielt sie großen Beifall aus dem Publikum.