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Überbetriebliche Ausbildung | Integrierte ÜA

Auszüge aus den Inhalten (Ü1 integriert)

Reparaturtechnik, Thema: Funktionsprüfung und Fehlersuche an Hörsystemen
Der erste Praxistag führt in die Dienstleistungstätigkeiten im Bereich Reparaturtechnik ein. Dabei ist die Fehlersuche am geschlossenen Hörsystem einschließlich der Erstellung eines Ablaufplanes zur Fehlersuche, eines Reparaturauftrages sowie eine Kenndatenermittlung vorgesehen:
  • Auftragsannahme
  • Optische Begutachtung
  • Batterietest
  • Akustische Begutachtung (Abhören)
  • Elektroakustische Überprüfung in der Messbox
  • Strommessungen
  • Sonstiges / Allgemeines

Reparaturtechnik, Thema: Einführende Lötübungen zur Reparaturtechnik
Zweiter Tag

Der zweite Praxistag beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Löten. Er stellt eine Vorstufe für den weiteren Verlauf der üA dar:

  • Arbeits- und Umweltschutz
  • Einführung zum Weichlöten
  • Löt-Übungen
  • Aufbau einer Schaltung
  • Funktionsüberprüfung der Schaltung
  • Begutachtung der Lötstellen
  • Herstellen eines Adapters

Otoplastik, Thema: Ohrabformung und Herstellen von Rohlingen
Erster Tag

Der erste Praxistag dient zur Auffrischung der Grundkenntnisse im Bereich Ohrabformung sowie der Rohlingherstellung:

  • Unfallverhütung und Umweltschutz
  • Otoskopie
  • Ohrabformung
  • Bearbeitung der Abformung
  • Negativherstellung
  • Rohlingherstellung

Otoplastik, Thema: Ausarbeitung
Zweiter Tag

Der zweite Praxistag führt zur Erarbeitung der Feinheiten bei der Herstellung von Otoplastikgrundformen:

  • Schale
  • Reifen
  • SE offen

Auszüge aus den Inhalten (Ü2 integriert)

Audiometrie, Thema: Drahtlose Signalübertragungsanlagen und CROS Versorgungssysteme.
Ein Unterrichtstag

Die Beratung über FM- und Infrarot-Anlagen als ergänzende Komponenten der Hörsysteme sowie Zubehör zur Verbesserung des Sprachverstehens im Störschall stehen an diesem Tag im Mittelpunkt:
  • Aufbau und Funktionsprinzipien der verschiedenen Anlagen
  • Vor- und Nachteile der Anlagen
  • Anschließen, Einstellen und Testen der Anlagen

Audiometrie, Thema: Vertäubung und überschwellige Zusatztests
Ein Unterrichtstag

Durch den Einsatz von veränderten Audiometern (durch Zusatzgeräte) kann die Vertäubung praxisnah geübt werden. Die überschwelligen Zusatztests können ebenfalls durch Selbstversuche getestet und beurteilt werden:

  • Hörschwellen ohne Vertäubung
  • Vertäubungsverfahren
  • Praktische Vertäubung bei der Tonaudiometrie
  • Verfahren bei der Sprachaudiometrie
  • Übungsdurchläufe mit Zusatztesten

Hörsystemanpassung, Thema: Vorauswahl und Voreinstellung von Hörsystemen mit Messbox und In -situ Anlage
Ein Unterrichtstag

An diesem Tag werden die verschiedenen Tätigkeiten des Hörakustikers zusammengeführt und strukturiert. Fallbeispiele führen zu einer Gesamtanpassung von Hörsystemen. Hierbei kommen auch die Otoplastiken der Auszubildenden zum Einsatz, da die Hörsysteme gegenseitig mit Hilfe der In-situ Anlage angepaßt werden:

  • Beurteilung des Falles
  • Kriterien der Hörsystem-Versorgung, Bestimmung der Basiskriterien
  • Konstruktion von Zielkurven
  • Einsatz von Datenbanken
  • Einsatz von Messbox und In-situ Anlage

Hörsystemanpassung. Thema: Voreinstellung von Hörsystemen mit der Lautheitsskalierung
Ein Unterrichtstag

Aufbauend auf den ersten Tag werden mehrkanalige Hörsysteme mit der Lautheitsskalierung voreingestellt und per In situ-Messungen in Selbstversuchen optimiert. Ebenso werden unterschiedliche Durchführungsmöglichkeiten der Skalierung gegenseitig getestet und beurteilt:

  • Ermittlung der Kenndaten des Gehörs mit Hilfe der Lautheitsskalierung
  • Konstruktion von Solldaten für die Hörsysteme aus der Lautheitsskalierung
  • Optimierung voreingestellter Hörsysteme